Wien – Der Verband der Arzneimittel-Vollgroßhändler Phago gibt Entwarnung hinsichtlich der Medikamentenversorgung in Österreich. Trotz Lieferengpässen bei Grippe-Medikamenten und Paracetamol-haltigen Schmerzmitteln sind die Vorräte ausreichend.
Die Grippewelle schlägt auch in Österreich stark zu, was zu einem erhöhten Bedarf an entsprechenden Medikamenten geführt hat. PHAGO-Generalsekretärin Monika Vögele gab bekannt, dass die Nachfrage im Dezember ungewöhnlich hoch war, die aktuellen Lieferengpässe jedoch gut kompensiert werden können. Für Anfang Februar sei zusätzlicher Nachschub angekündigt.
In den Phago-Lagern befinden sich rund 220.000 Paracetamol-haltige Medikamente, sodass die Versorgung gewährleistet ist. Kinderfiebersäfte, Hustenstiller, Nasensprays und Schnupfenmittel seien ebenfalls ausreichend vorhanden. Vögele betonte, dass die Situation fortlaufend beobachtet werde.
Aktuell sind jedoch etwa 12 % des Arzneimittelmarktes, insgesamt rund 1.300 Arzneimittel, von Lieferschwierigkeiten betroffen. Phago-Vize Mila Pohl erklärte, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, um Alternativprodukte aufzustocken und die Verteilung auf ganz Österreich sicherzustellen. Der Großhandel schaffe dies jedoch zurzeit.
Zusätzlich zeigt ein Überblick über andere Arzneimittelgruppen, dass bei Herz-Kreislauf-Mitteln 94 % der benötigten Medikamente verfügbar sind. Bei Psycholeptika sind allerdings über ein Viertel der Arzneimittel von Lieferverzögerungen betroffen, während bei Schmerzmitteln jeder Fünfte Schwierigkeiten bei der rechtzeitigen Anlieferung hat.
Hintergrund
Lieferengpässe bei Arzneimitteln können Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung haben. Die Fähigkeit des Großhandels, schnell auf Nachfragen zu reagieren und Alternativen bereitzustellen, ist entscheidend für die Sicherstellung einer umfassenden Patientenversorgung.
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