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Längste Beobachtung einer aktiven Sonnenregion

Posted on 05.01.2026

Locarno – Die Sonnenphysik erreicht einen neuen Meilenstein: Dank der Solar-Orbiter-Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA konnten Forscher eine aktive Sonnenregion über drei Sonnenrotationen hinweg beobachten. Dies ermöglicht, die Entwicklung und Auswirkungen von Sonnenstürmen besser zu verstehen, die auch auf der Erde spürbare Folgen haben können.

Neue Möglichkeiten durch die Solar-Orbiter-Mission

Die Sonne rotiert in etwa 28 Tagen einmal um ihre Achse, was bedeutet, dass aktive Regionen nur eine begrenzte Zeit sichtbar sind. Mit der Solar-Orbiter-Mission, die seit 2020 im Einsatz ist, lässt sich nun die Rückseite der Sonne beobachten. Ioannis Kontogiannis, Sonnenphysiker an der ETH Zürich, erklärt, dass diese Erweiterung der Perspektive entscheidend ist.

Langfristige Beobachtungen einer aktiven Region

Zwischen April und Juli 2024 konnte das Team die aktive Region NOAA 13664 kontinuierlich 94 Tage lang verfolgen. Diese Region brachte im Mai 2024 die stärksten geomagnetischen Stürme seit 2003 mit sich, die in der Schweiz spektakuläre Polarlichter verursachten.

Kombination aus verschiedenen Datenquellen

Um die Entwicklung der Region zu verfolgen, wurden die Daten der Solar-Orbiter mit Informationen der Nasa-Raumsonde Solar Dynamics Observatory kombiniert. Dies stellt die längste kontinuierliche Bilderserie dar, die jemals für eine aktive Sonnenregion erstellt wurde.

Folgen von Sonnenstürmen

Sonnenstürme können massive Schäden auf der Erde verursachen, von Stromausfällen bis hin zu Störungen in der modernen digitalen Landwirtschaft. Kontogiannis weist darauf hin, wie wichtig es ist, unsere Sonne kontinuierlich zu beobachten, um die Auswirkungen auf tägliche Aktivitäten und Technologien besser verstehen zu können.

Zukünftige Herausforderungen

Die Forschung zielt darauf ab, Sonnenstürme und deren Auswirkungen auf die Erde besser vorherzusagen. Eine neue ESA-Raumsonde mit dem Namen Vigil, die für einen Start im Jahr 2031 geplant ist, soll dabei helfen, die komplexen Magnetfelder auf der Sonne besser zu verstehen.

Quelle: OpenPR, Datum: 05.01.2026, Fotocredit & Website: https://www.ethz.ch

Autor: hml (hml@scripora.com)

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