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SpaceX bereitet möglichen Börsengang 2026 vor

Posted on 31.01.2026

Der US-Raumfahrtkonzern SpaceX bereitet laut Medienberichten einen möglichen Börsengang im Jahr 2026 vor. Demnach sollen bereits vier große Wall-Street-Banken für ein entsprechendes Vorhaben kontaktiert worden sein. Ein Börsengang von SpaceX könnte als Signal für eine Wiederbelebung des IPO-Markts gelten, der seit 2021 weitgehend stagniert.

Starke Nachfrage im Sekundärmarkt

Während der Börsengang noch nicht offiziell angekündigt ist, verzeichnet der Sekundärmarkt für SpaceX-Anteile derzeit ein starkes Wachstum. Wie Greg Martin, Geschäftsführer des auf Sekundärtransaktionen spezialisierten Finanzdienstleisters Rainmaker Securities, erklärte, sei das Interesse an SpaceX-Aktien ungebrochen hoch. Selbst in den schwachen Marktphasen der Jahre 2022 und 2023 habe das Unternehmen kontinuierlich an Wert gewonnen.

SpaceX wurde zuletzt mit rund 800 Milliarden US-Dollar bewertet. Laut Martin nähert sich der Preis auf dem Sekundärmarkt bereits der Marke von 1,5 Billionen US-Dollar, die als mögliche IPO-Bewertung diskutiert wird.

IPO als strategischer Schritt

Obwohl Elon Musk in der Vergangenheit betont hatte, SpaceX erst dann an die Börse zu bringen, wenn regelmäßige Flüge zum Mars möglich seien, scheint sich die Haltung nun zu ändern. Angesichts eines günstigen Marktumfelds und des wachsenden Kapitalbedarfs für Projekte wie Starlink, Starship und geplante Rechenzentren im All könnte ein Börsengang strategisch sinnvoll sein.

Ein solcher Schritt würde SpaceX den Zugang zu einem breiteren Investorenkreis ermöglichen. Derzeit ist der Handel mit SpaceX-Anteilen stark reguliert, unter anderem aus Gründen der nationalen Sicherheit. Ein Börsengang könnte laut Martin zunächst nur einen kleinen Teil des Unternehmens betreffen – etwa fünf Prozent –, um die Kontrolle zu behalten und gleichzeitig Transparenz zu schaffen.

Wettbewerb und Marktumfeld

Die mögliche Börsennotierung von SpaceX erfolgt vor dem Hintergrund eines zunehmenden Wettbewerbs im Bereich Raumfahrt und künstliche Intelligenz. So prüft SpaceX laut Medienberichten derzeit auch eine mögliche Fusion mit Musks KI-Firma xAI sowie mit Tesla. Diese Überlegungen haben laut Rainmaker Securities zu einer kurzfristigen Zurückhaltung im Sekundärhandel geführt, da Investoren die Auswirkungen solcher Transaktionen abwarten.

Auch andere Tech-Giganten wie OpenAI, Anthropic und Amazon-Gründer Jeff Bezos mit seinem Raumfahrtunternehmen Blue Origin verfolgen ähnliche Expansionsstrategien. Der Wettbewerb um Kapital und technologische Vorherrschaft im All und im KI-Sektor verschärft sich zusehends.

IPO als Marktimpuls

Ein Börsengang von SpaceX könnte laut Martin als „Marktöffner“ fungieren und weitere Unternehmen dazu bewegen, ebenfalls den Schritt an die Börse zu wagen. Derzeit sei der Sekundärmarkt für große, nicht börsennotierte Unternehmen wie Stripe, Databricks oder ByteDance besonders aktiv. Allein Rainmaker Securities habe im vergangenen Jahr über eine Milliarde US-Dollar an Sekundärtransaktionen abgewickelt.

Die Bewertung von Unternehmen im Vorfeld eines Börsengangs erfolgt zunehmend über solche Sekundärmärkte, die als Instrument zur Preisfindung und Vorbereitung auf den öffentlichen Handel dienen. Laut Martin sei dies ein effizienterer Weg, um realistische Bewertungen zu erzielen und Investoren frühzeitig einzubinden.

Fazit: Der mögliche Börsengang von SpaceX im Jahr 2026 könnte nicht nur für das Unternehmen selbst, sondern für den gesamten Kapitalmarkt ein bedeutender Impuls sein. Ob und wann es tatsächlich dazu kommt, hängt jedoch stark vom Marktumfeld und strategischen Entscheidungen im Musk-Konzern ab.


Veröffentlicht am 31.1.2026. Redaktionell neu verfasst und für Österreich eingeordnet durch scripora-AI.
Fotocredit: scripora.com, AI generiert.
Basierend auf Informationen von: Originalartikel.

Autor: hml (hml@scripora.com)

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