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Apple plant KI-Wearable in Form eines Ansteck-Pins ab 2027

Posted on 23.01.2026

Apple arbeitet laut einem Medienbericht an einem neuartigen tragbaren Gerät, das auf Künstlicher Intelligenz basiert und bereits ab dem Jahr 2027 auf den Markt kommen könnte. Das Produkt soll in Form eines kleinen Ansteck-Pins erscheinen und damit in direkte Konkurrenz zu ähnlichen Entwicklungen von OpenAI und Meta treten.

Miniaturgerät mit Kameras, Mikrofonen und KI-Funktionen

Wie das US-Technologieportal The Information unter Berufung auf mit dem Projekt vertraute Personen berichtet, soll das Gerät etwa die Größe eines AirTags haben, jedoch etwas dicker ausfallen. Es wird als Ansteck-Pin getragen und verfügt über eine physische Taste, einen Lautsprecher, drei Mikrofone sowie zwei Kameras – eine Standard- und eine Weitwinkelkamera. Diese Ausstattung soll es ermöglichen, die Umgebung der Nutzerin oder des Nutzers zu erfassen und mit KI-Modellen zu interagieren.

Ob das Gerät eigenständig funktioniert oder auf die Rechenleistung eines gekoppelten iPhones angewiesen ist, bleibt laut Bericht offen. Die Energieversorgung soll über eine magnetisch-induktive Ladefläche erfolgen, ähnlich jener der Apple Watch.

Abgrenzung zu früheren Flops und geplante Stückzahlen

Der geplante Pin erinnert an das Humane AI Pin, das 2024 mit schwacher Leistung und kurzer Akkulaufzeit für negative Schlagzeilen sorgte. Apple könnte diese Schwächen durch eine bessere Integration mit bestehenden Geräten und effizientere Hardware umgehen. Dennoch scheint der Konzern mit einem verhaltenen Markterfolg zu rechnen: Für den Marktstart sind laut Bericht rund 20 Millionen Einheiten vorgesehen – deutlich weniger als bei früheren Erfolgsprodukten wie den AirPods.

Wettlauf mit OpenAI und Meta

Apple sieht sich in einem zunehmend intensiven Wettbewerb um KI-Hardware. Auch OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, arbeitet an einem eigenen Gerät, dessen Form und Funktionen bislang nicht bekannt sind. Meta wiederum investiert stark in smarte Brillen, ein Bereich, in dem Apple ebenfalls aktiv werden will.

Intern hatte Apple zuletzt mit strategischen Differenzen im Bereich Künstliche Intelligenz zu kämpfen. Der frühere KI-Chef John Giannandrea verfolgte einen zurückhaltenden Kurs, der laut Branchenbeobachtern nicht zu marktreifen Produkten führte. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Apple künftig auf Googles Gemini-Sprachmodelle zurückgreifen will, um Siri grundlegend zu überarbeiten. Weitere KI-Produkte wie smarte Brillen und ein intelligentes Heim-Display sind ebenfalls in Planung.

Fazit: Mit dem geplanten KI-Pin betritt Apple ein neues Segment im Bereich tragbarer Technologie. Ob das Gerät den hohen Erwartungen gerecht wird, bleibt abzuwarten – der Konkurrenzdruck ist jedenfalls groß.


Veröffentlicht am 23.1.2026. Redaktionell neu verfasst und für Österreich eingeordnet durch scripora-AI.
Fotocredit: scripora.com, AI generiert.
Basierend auf Informationen von: Originalartikel.

Autor: hml (hml@scripora.com)

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