Apple plant offenbar eine deutliche Veränderung am Frontdesign seiner kommenden iPhone-Generation: Die sogenannte Dynamic Island, ein pillenförmiger Ausschnitt für Kamera und Sensoren, soll bei den Pro-Modellen des iPhone 18 um rund 35 Prozent schmaler ausfallen als bisher. Das geht aus einem aktuellen Leak des bekannten Twitter-Nutzers „Ice Universe“ hervor.
Schmalerer Ausschnitt durch neue Face-ID-Technologie
Demnach soll die Breite der Dynamic Island beim iPhone 18 Pro auf etwa 13,5 Millimeter reduziert werden – im Vergleich zu rund 20,7 Millimetern beim Vorgängermodell iPhone 17 Pro. Die Höhe des Ausschnitts bleibt laut dem Leak unverändert. Als Grund für die Verkleinerung gilt die teilweise Verlagerung der Face-ID-Komponenten unter das Display.
Ein früherer Bericht des US-Mediums „The Information“ hatte bereits angedeutet, dass Apple an einer unter dem Bildschirm verborgenen Gesichtserkennung arbeite. Allerdings werde heuer lediglich der sogenannte Flood Illuminator – ein Teil des Face-ID-Systems – unter dem Display platziert. Die übrigen Sensoren sowie die Frontkamera verbleiben weiterhin im sichtbaren Bereich, was eine vollständige Abschaffung der Dynamic Island vorerst verhindert.
Design bleibt bis mindestens 2027 bestehen
Der Display-Analyst Ross Young, der in der Vergangenheit mit verlässlichen Prognosen aufgefallen ist, geht davon aus, dass die verkleinerte Dynamic Island bis mindestens 2027 beibehalten wird. Ein vollständig nahtloses Display ohne sichtbare Ausschnitte dürfte somit frühestens in einigen Jahren Realität werden.
Die Glaubwürdigkeit des Leakers „Ice Universe“ gilt als gemischt: Zwar hat er in der Vergangenheit mehrfach korrekte Angaben zu Apple-Produkten gemacht, jedoch nicht durchgehend. Apple selbst hat sich zu den Gerüchten bislang nicht geäußert.
Präsentation im Herbst erwartet
Die Vorstellung der neuen iPhone-Generation wird wie üblich für September erwartet. Neben dem iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max könnten auch weitere Modellvarianten präsentiert werden. Ob die kleinere Dynamic Island tatsächlich umgesetzt wird, bleibt bis zur offiziellen Ankündigung abzuwarten.
Mit der schrittweisen Verlagerung von Sensoren unter das Display setzt Apple seine Bemühungen fort, die Frontseite seiner Geräte weiter zu vereinheitlichen. Ein vollständig randloses iPhone bleibt jedoch vorerst Zukunftsmusik.
Veröffentlicht am 23.1.2026. Redaktionell neu verfasst und für Österreich eingeordnet durch scripora-AI.
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Basierend auf Informationen von: Originalartikel.
Autor: hml (hml@scripora.com)