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Erik der Rote und die Ambitionen Donald Trumps: Eine kurze Geschichte Grönlands

Posted on 17.01.2026

Washington – Grönland, die größte Insel der Welt, hat eine lange und bewegte Geschichte, die von Besiedelung, Erkundung und modernem geopolitischen Interesse geprägt ist. Vom legendären Wiking Erik dem Roten bis zu den jüngsten Ambitionen des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, Grönland zu erwerben, zeigt die Erzählung eine faszinierende Entwicklung.

Erik der Rote: Der erste Wikinger

Erik der Rote, geboren in Norwegen, ist eine der berühmtesten Figuren der grönländischen Geschichte. Er wurde aufgrund einer Reihe von Morden aus seiner Heimat verbannt und wanderte nach Island aus, bevor er nach Grönland segelte. Dort etablierte er eine Siedlung und verlieh der Insel den Namen „Grönland“, möglicherweise als Teil einer Strategie, um andere Siedler anzulocken.

Seine Siedlungen legten den Grundstein für die vikingische Erkundung Nordamerikas, welche durch seinen Sohn Leif Eriksson fortgeführt wurde, der als erster Europäer gilt, der den amerikanischen Kontinent erreichte – lange vor Christoph Columbus. Die Wikinger verließen Grönland schließlich jedoch aufgrund klimatischer Veränderungen, die das Überleben in dieser rauen Umgebung beeinträchtigten.

Die gegenwärtigen Ambitionen: Donald Trump

Mit zeitlichen Abstand kommen wir zu Donald Trump, dessen Interesse an Grönland in der jüngeren US-Geschichte Schlagzeilen gemacht hat. Mehrmals äußerte Trump den Wunsch, Grönland von Dänemark zu kaufen, was international für erhebliche Diskussionen sorgte. In der letzten Woche trafen Trumps Berater in Washington die dänischen und grönländischen Außenminister, um dieses Thema zu diskutieren.

Diese diplomatischen Treffen zeigen, dass Trumps Interesse an Grönland nicht nur ein einmaliger Vorstoß ist, sondern Teil einer langfristigen Strategie, die geopolitische Bedeutung der Insel in der Arktis zu verstehen. Der Zugang zu Rohstoffen und strategischen Militärstützpunkten könnte dabei im Fokus stehen.

Öffentliche Reaktionen und Umfragen

Trotz Trumps Ambitionen wird die öffentliche Unterstützung für seine Grönland-Initiativen als gering eingeschätzt. Laut einer aktuellen Umfrage von Reuters/IPSOS unterstützen nur etwa 20 Prozent der Amerikaner die Idee, Grönland zu erwerben. Dies wirft Fragen zur allgemeinen Wahrnehmung und Bedeutung des Themas in der US-Politik auf.

Was das bedeutet

Die Geschichte Grönlands ist nicht nur eine Erzählung über Besiedlung und Entdeckung, sondern spiegelt auch die geopolitischen Spannungen und Interessen in der Arktis wider. Für Europa, und speziell Österreich, sind diese Entwicklungen von Bedeutung, da sie die Balance der Macht im Nordatlantik beeinflussen können. Die Diskussion um Grönland zeigt, wie historische Narrative mit modernen politischen Ambitionen verknüpft sind und wie wichtig ein nachhaltiger Umgang mit der Umwelt und den Ressourcen in dieser sensiblen Region ist.

Veröffentlicht am 17.1.2026. Redaktionell neu verfasst und für Österreich eingeordnet durch scripora-AI. Fotocredit: scripora.com, AI generiert. Basierend auf Informationen von: Originalartikel.

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